Sasel: Nicht optimal, aber Licht am Ende des Tunnels

Trainer Marco Stier hat eine optimale Vorbereitung mit dem TSV Sasel absolvieren können. (Foto: Lobeca/Rohlfs)
Trainer Marco Stier hat eine optimale Vorbereitung mit dem TSV Sasel absolvieren können. (Foto: Lobeca/Rohlfs)

Ein schwieriges zweites Halbjahr 2023 hat der TSV Sasel hinter sich. Von großen Verletzungssorgen geplagt, hatte der Meister Mitte der Hinrunde große Probleme, zeigte mit zehn Punkten aus vier Spielen seine Klasse zum Jahresende. Auf Rang vier überwinterte Sasel und hat nun direkt TuS Dassendorf zu Gast – und das nach der alles andere als optimalen Vorbereitung. Aber es gibt auch Licht am Ende des Tunnels.

Kein Training mit Ball

„Die Vorbereitung läuft richtig mies“, bilanzierte Trainer Marco Stier im Gespräch mit Oberliga.info. Auch Sasel war, trotz des Kunstrasens am Parkweg, vom Wetter und den damit einhergehenden Platzsperrungen betroffen. Der Ball war absolute Nebensache – und das ist noch untertrieben: „Wir haben nicht einmal mit Ball trainiert, konnten nur laufen gehen.“ Entsprechend hat der Meister auch noch kein Testspiel absolviert, so dass der Test beim SC Condor gestern Abend (bei Redaktionsschluss noch nicht gespielt) die Generalprobe für das Topspiel am kommenden Sonntag. „Das ist natürlich alles andere als optimal“, meint Stier, der dennoch seinen Humor nicht ganz verloren hat: „Marathonläufer sind die Jungs auf jeden Fall.“

Licht am Ende der Ausfallliste

Die Ausfallliste hingegen wird nicht unbedingt kürzer. Mit Simon Siegfried und Samuel Hosseini werden zwei wichtige Stützen weiter ausfallen, wahrscheinlich in dieser Spielzeit gar nicht mehr gegen den Ball treten. Immerhin: mit Jesse Osei (nach Auslandsaufenthalt) und Nico Zankl kehren zwei wichtige Alternativen zurück. Wobei Stier in Bezug auf Zankl einschränkt: „Nico ist noch ohne Mannschaftstraining, hat nach seiner Knöchelverletzung noch nicht mit dem Ball trainiert. Das ist echt eine bescheidene Situation.“ Fraglich also, ob der Routinier gegen Dassendorf schon eine Alternative darstellt.

Fehlandt verstärkt den Meister

Immerhin eine externe Alternative kann Sasel für die Defensive einplanen. Dave Fehlandt, bis zur Winterpause Kapitän bei Landesligist Oststeinbeker SV, hat sich dem TSV angeschlossen und bringt Allround-Qualitäten in der Defensive mit. „Er ist ein Kämpfer und eine Führungsfigur“, so Stier über den Winterneuzugang. Fehlandt ist aus Oberliga-Sicht ein Spätzünder: Der 30-Jährige spielte bisher nur in der Landesliga und trat für den Barsbütteler SV, den VfL Lohbrügge, Vorwärts-Wacker Billstedt und und eben den OSV gegen den Ball