Schattenplan in der Oberliga, Re-Start im Februar? Fünftligist bekundet berechtigte Zweifel

Geduld ist gefragt in Zeiten von Corona. Foto: sr

Still ruht die Oberliga. Das gilt sowohl für die Nord- als auch die Südstaffel in Schleswig-Holstein. Dort kann bekanntlich seit Monaten nicht mehr gekickt werden. Die Pandemie, das daraus resultierende Amateursportverbot, sind dafür verantwortlich…

Gedanken gemacht….

Der SHFV hat inzwischen einen „Schattenspielplan“ (was für ein Name?) herausgegeben, der für Anfang Februar die ersten Partien vorgesehen hat. Im Norden könnte dabei u.a. der SC Weiche Flensburg 08 II gegen den TSV Bordesholm kicken. Oder der TSV Altenholz gegen den TSB Flensburg (beide Partien am 6. Februar). Im Süden der PSV Neumünster gegen den SV Eichede (5. Februar), oder Preußen Reinfeld gegen den SV Todesfelde (6. Februar 2021). Könnte…

Angebrachte Skepsis…

Für die Clubs klingt das eher unrealistisch, für andere wohl eher auch. So sagte Jan-Henrik Schmidt, seines Zeichens Sportlicher Leiter bei Preußen Reinfeld, gegenüber Oberliga.info: „Wir gehen nicht davon aus, dass es in der Liga im Februar schon weitergehen kann. Es ist wohl damit zu rechnen, dass der Lockdown verlängert wird, es weiterhin keinen Amateurfußball gibt.“

Keine schöne Situation…

Für Schmidt und seine Mitstreiter läuft somit so langsam die Zeit davon. „Wir konnten ja erst drei Begegnungen bisher in der Spielzeit 2020/2021 bestreiten. Um im Februar wieder spielen zu können in der Oberliga, müssten wir ja schon zeitnah einsteigen ins Training. Das ist aber nicht vorstellbar, alles ist weiterhin kaum planbar. Das ganze Hin und her ist mehr als suboptimal. Im Endeffekt können wir alle ja nur hoffen, dass es in den nächsten Wochen besser wird“, so der Sportliche Leiter der Karpfenstädter.

Jan-Henrik Schmidt, Sportlicher Leiter, Preußen Reinfeld. Foto: Preußen (hfr)