Vizemeister TuS Dassendorf wartet wieder mal mit einem Transferkracher auf. Max Kruse, guter Kumpel von Kapitän Martin Harnik und Ex-Nationalspieler heuert am Wendelweg an. Dies gab der Club am Abend bekannt.
Der 37-Jährige gebürtige Reinbeker kehrt damit in die Heimat zurück. 375 Spiele in der Bundesliga und zweiten Liga, 20 Europapokal-Spiele sowie 14 Partien im Nationaldress stehen in Kruses Vita. Bremen, St. Pauli, Freiburg, Mönchengladbach, Wolfsburg und Union Berlin waren die Stationen, dazu kommt ein Intermezzo bei Fenerbahce Istanbul.
Kruse begründet in der Verlautbarung von TuS Dassendorf seinen Wechsel wie folgt: „Die Idee, nach Hamburg zurückzukehren, gab es eigentlich schon seit dem Ende meiner aktiven Profikarriere. Umso mehr freue ich mich, dass es nun knapp drei Jahre später endlich geklappt hat. Mit der TuS Dassendorf habe ich dabei absolut die richtige Adresse gewählt. In Dassendorf ist mein Vater aufgewachsen und zur Schule gegangen, und ich selbst komme ja aus dem Nachbarort. Ich freue mich auf richtig geile Oberliga-Spiele in Hamburg. Besonders freue ich mich auf die Mannschaft und hoffe, dass ich den Jungs noch helfen kann, damit wir gemeinsam an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen. Außerdem freue ich mich mega, noch einmal mit Martin zusammenzuspielen. Das wird definitiv ein Highlight.“
Sportchef Hakan Karadiken sagt zum Neuzugang: „Ich freue mich sehr, dass wir einen Spieler wie Max für uns gewinnen konnten. Max kommt nicht wegen eines Namens oder der Aufmerksamkeit zu uns, sondern weil er Lust auf Fußball hat und der Mannschaft helfen will. Uns war von Anfang an wichtig, dass alles ruhig, mannschaftsdienlich und professionell abläuft. Genau diese Haltung bringt Max mit. Der Fokus liegt klar auf dem Sportlichen. Max wird schrittweise über das Training in unser Team integriert und soll seine Erfahrung sowohl auf als auch neben dem Platz einbringen.
Für uns ist dieses Engagement zugleich ein positives Signal über den sportlichen Bereich hinaus. Die erhöhte Aufmerksamkeit wollen wir gezielt nutzen, um unseren Verein nachhaltig weiterzuentwickeln – stets mit der Mannschaft und dem Fußball im Mittelpunkt.“